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Kaspar & Gaya




Kaspar & Gaya präsentieren ein abwechslungsreiches Varietéprogramm mit kuriosen artistischen und musikalischen Passagen. Die u. a. aus der Schule von Frieder Nögge hervorgegangenen Artisten haben weit mehr zu bieten als Clownerie, die sich an der roten Knollennase, der Unbeholfenheit und übergroßen Quadratlatschen orientiert. Das Paar zeigt alle Facetten des Varietés: Musik, Tanz, Akrobatik. Das feine Gespür für die kleinen menschlichen Schwächen machen die Faszination dieses Spektakels aus. Das alles vermischt mit herzerquickender Komik gibt ein kurzweiliges, entspanntes Clowntheater. Tine Geyer und Lehmann Walther lernten sich 1985 während ihrer Ausbildung an der freien Kleintheaterschule in Stuttgart kennen. Ersten Auftritten als "Duo Orcheströs" folgten eine Zirkussaison beim Manegentheater Salti Nögge und Teilnahmen an verschiedenen Clownfestivals. Auslandsauftritte führten sie nach Schweden und in die Niederlande. Ihren ersten Auftritt bei Kultur?Mix?Tour hatte das Duo 1994 mit ihrem Programm "Förhoppningsvis", das so gut ankam, dass sie 1998 mit dem Programm "Wo bleiben die Elefanten" wieder in die Silberwarenfabrik nach Heubach kamen. Kaspar und Gaya präsentieren im Rahmen des Kultur?Mix?Tour Jubiläumsgala ein "Best?of?Programm", ohne viel Worte ? wenn man von dem Kauderwelsch der Clownsprache absieht. Gesten und Bewegungen, gepaart mit passender Mimik sagen fast alles. Sie sorgen, weil nicht abgenutzt, für schöne, symbolträchtige Effekte. Dass es bei allen Szenen viel zu lachen gibt, versteht sich bei Clowns von solcher Statur von selbst. Kaspar & Gaya machen Kunst, die etwas zu sagen hat und nicht aus hohlen Phrasen besteht.

"Wo bleiben die Elefanten" ? Ein verlassener Zirkus, draußen vor der Stadt. Jahre schon ist es her, dass alle Tiger und Löwen mitsamt dem Dompteur auf und davon, die Artisten mit Sack und Pack über alle Berge sind. Als erstes hatte sich das Orchester aus dem Staube gemacht, so hastig, dass ein Berg von Instrumenten vergessen wurde. Alle verließen den Zirkus, alle verließen die Stadt. Alle? Alle... bis auf zwei. Die Clowns! Sie blieben und spielten gemeinsam ihre Nummern. Spielten, wie sie es immer getan hatten, nur dass ihnen niemand mehr zusah. An diesem Abend aber ist plötzlich alles anders? Auf den Rängen sitzen Augen, merken die Clowns, Ohren, Publikum! Und für die Clowns beginnt die Vorstellung ihres Lebens.