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Tina Teubner




"Nachtwut" (1998)" Eine Ausnahmeerscheinung und ein Ereignis ist Tina Teubner aber vor allem deshalb, weil sie poetisch ist ohne je banal zu werden, von großen Gefühlen wie Liebe und Sehnsucht, Einsamkeit und Trennung singt, ohne in den Kitsch zu entgleisen, und weil sie winzige komische Geschichten aus dem Alltag bringt, ohne trivial zu sein. " (Neusser Zeitung, 26. 4. 1999) Nimmersatt und lebenshungrig. Ungebärdig, aber sanft. Chaotin im Leben, Poetin im Herzen und vice versa. Sie liebt die Komödie und weiss doch das Erbauende des Tränentragischen zu schätzen. Tina Teubner läßt sich von niemandem das Recht verkürzen, sich zu widersprechen. Tina hatte schon als Kind Nachtwut. Wenn man so wütend ist, daß man nicht schlafen kann, kommt die Nachtwut. Weil man nicht schlafen kann. Sie ist ihr bis heute treu geblieben. Hat es sich die Nachtwut bei ihr erst einmal bequem gemacht, kommen Tina Teubner die seltsamsten Ideen... Wenn es ihr gutgeht, feiert sie Sylvester. Egal, ob der Kalender behauptet, es sei Muttertag, Maria Lichtmeß, Siebenschläfer oder Aschermittwoch. Sylvester - Zeitfür gute Vorsätze. Zeit, Vergangenes zu resümieren. So feiert tina Teubner mit ihrem Publikum Kassensturz. Ihr Thema: Kindheit, Familie und andere Kuriositäten. Ihr Motto: Wir reißen alte Wunden auf. In ihrem neuesten Programm präsentiert Tina Teubner in erster Linie eigene Lieder. Was für jedes ihrer bislang sieben Programme galt, tritt einmal mehr in der "Nachtwut" in Kraft: Mit der Grazie und Flinkheit eines Raubtieres, temperamentvoll bis in die Haarspitzen, blitzend vor Klugheit und Humor packt sie ihr Publikum. Mit einer Stimme, die sämtliche Töne von der stählernen Schärfe bis zur Lautlosigkeit umfasst. Und was ihre Stimme nicht sagt, erzählt sie mit ihrer Geige und ihrem Akkordeon. Begleitet vom ungestümen Tasten-Paganini Michael Reuter, der zwar die Nachtwut nicht kennt, aber zu Sylvester gerne für Getränke und Knabbergebäck zuständig ist.
Mario Angelo

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